Die Vision von einem besseren Serbien

Photo by Denis Sarkic © All Rights Reserved

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Er hatte sie, doch er nahm sie mit in den Tod. Zehn Jahre nach der Ermordung von Zoran Djindjic ist die Zeit in Serbien stehen geblieben. Ok, es hat sich am äußeren Antlitz des Landes, vor allem der Hauptstadt, viel getan, das gebe ich zu, doch: Wer regiert jetzt? – die Nationalisten. Wo steht Serbien? – immer noch am Rande der EU. Was versprechen die Politiker? – dass sie Kosovo niemals anerkennen werden. War das jetzt ein verlorenes Jahrzehnt?

Dass sich viele Serben immer noch so sehr nach dem einzig wahren Demokraten sehnen, zeigen diese Bilder. Eigentlich wollte ich nach Belgrad fliegen, aber meine Reise hat sich um einen Monat verschoben. Ich wollte so gerne die vielen „Möchte-Gern-Demokraten“, die an dem traditionellen „Spaziergang für Zoran Djindjic“ teilgenommen haben, fragen, wieso sie es so versaut und das Erbe Djindjics so mit Füßen getreten haben – Nikolic, Dacic, Kostunica, ja sogar Tadic.

Ich habe viele sehr gute Artikel und Radiobeiträge zum zehnten Todestag von Djindjic gelesen und gehört. Hier eine kleine Auswahl:

Stuttgarter Zeitung: Das Ziel vor Augen

Tagesschau.de: Posthumer Sieg für den „Kennedy des Balkans“?

Deutschlandfunk: Vergiftete Verhältnisse in Serbien

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