Tito und ich im Flugzeug

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Erst erzähl ich Euch die alte Geschichte und dann die neue – und dann was sie miteinander zu tun haben. Also es war Sommer 2008. Ich sollte im Rahmen einer EU-Veranstaltung nach Belgrad fliegen. Pure Freude! Die dauerte allerdings nur bis zum Flughafen in Wien. Wieso? Weil ich ein Flug-Schisser bin und mit dem serbischen schwarzen Humor nicht klar komme.

Wir mussten mit JAT Airways fliegen, also mit dem „Jugoslovenski Aerotransport“. Das Flugzeug – ein Relikt aus den glorreichen jugoslawischen Zeiten. Eine Propeller-Maschine, so klein, dass es nur Platz für 2 + 1 Personen pro Reihe gab. Der Einstieg in die Maschine: Ein Wippen, rechtes Bein hoch und schon ist man im Innenraum des Flugzeugs. Versteht Ihr? Keine Treppe, keine Stufen, nein! Die Maschine lag quasi auf dem Boden. Dann zeigte sich die ganze Pracht der serbischen „Aerotransport“-Industrie – Sitzbezug aus genähtem, weichem, orangefarbenem Stoff, der leicht muffig roch. Ich hab mich hingesetzt – und vergebens nach einem Gurt gesucht. Ich wechselte den Platz, da hatte ich mehr Glück.

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Meine Zeitungs-Premiere

Ich war in der zwölfen Klasse, besuchte eine durchschnittliche Schule in Sofia und langweilte mich. Ich hatte mich zwar für ein Dutzend Kurse nebenher angemeldet – Englisch, Russisch, Mathematik-Unterricht, Geschichts-Kurs bla bla bla, aber irgendwie war mein Kreativitätstank leer zu jener Zeit. Bis die Amerikaner in mein Leben kamen!

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